Modernste Ausstattung trifft in Enzenbach auf Denkmalschutz

Pressemitteilung

Enzenbach ist als einer von vier Standorten des LKH Graz II das gr√∂√üte steirische Zentrum f√ľr Lungenkrankheiten. Mit der Covid Pandemie sind auch hier die Herausforderungen gestiegen. Durch moderne Umbauten im historischen Ambiente k√∂nnen zuk√ľnftige Anforderungen nun noch besser erf√ľllt werden.

v.l.n.r.: Bundesrat Dr. Karlheinz Kornh√§usl; Pflegedirektorin Eveline Brandst√§tter, MSc; Prim. Dr. Eveline Kink, MBA; √Ąrztlicher Direktor Univ.-Prof. Prim. DDr. Michael Lehofer; Betriebsdirektor Bernhard Haas, MBA | ¬© LKH Graz II

Die Herausforderungen f√ľr die fachlich medizinischen und pflegerischen Teams haben sich nicht zuletzt mit dem Covid-Virus und den damit verbundenen Ma√ünahmen ver√§ndert. Auch diesen Ver√§nderungen ist es geschuldet, dass man am gewachsenen Standort Enzenbach, mit sachkundigen Eingriffen und Umbauma√ünahmen im Haus, eine moderne Basis f√ľr eine zukunftsorientierte Behandlung und Pflege geschaffen hat.

Landesr√§tin Juliane Bogner Strau√ü ist von den Investitionen am Standort Enzenbach √ľberzeugt: Die Investitionen in Enzenbach sind Investitionen in die Zukunft dieses etablierten Standortes. Diese Umbauten tragen dazu bei, eine effiziente, zeitentsprechende Medizin zu praktizieren, die letztlich uns allen im Bedarfsfall zugute kommen kann.‚Äú

Konsequente Neugestaltung der Intensivstation

Seit im April dieses Jahres mit den Umbauarbeiten f√ľr die Intensivstation begonnen wurde, blieb trotz beengter Platzverh√§ltnisse und Denkmalschutzauflagen kein Stein auf dem anderen. Neben einer modernen technischen Ausstattung wurde auf die r√§umliche Adaptierung Wert gelegt. ‚ÄěDer Intensivbereich ist nunmehr State of Art, sowohl f√ľr die Patientinnen und Patienten als auch f√ľr das betreuende medizinische Personal.

Die technische und optische √úberwachung der Patientinnen und Patienten erfolgt mittig von einem Raum aus, um den herum die Intensivzimmer, durch Glasfronten abgetrennt, gruppiert sind‚Äú zeigt sich Betriebsdirektor Bernhard Haas stolz √ľber die Modernisierung der Intensivstation. Die neue Anordnung erleichtert einerseits die Kontrolle der Intensivpatienten durch optimierte Behandlungsabl√§ufe, beispielsweise durch die zentrale Medikamentenverabreichung, und tr√§gt andererseits zur Erh√∂hung der Betreuungssicherheit bei.

Urspr√ľnglich war neben einem Einzelzimmer ein Raum mit 3 Intensivbetten positioniert. Die alte Dreiereinheit wurde aufgel√∂st und in eine weitere Einbett sowie eine Zweibetteinheit aufgetrennt. F√ľr die Patienten ist es erwiesenerma√üen wichtig, die Ger√§uschkulisse zu reduzieren, gleichzeitig kann dadurch auch auf eine individuelle Lichtsituation eingegangen werden. Das ist wiederum f√ľr den Tag Nacht Ruherhythmus der Patienten relevant. Die Decken √ľber den jeweiligen Intensivbetten sind mit farblich unterschiedlichen Mustern, z. B. Ginkobl√§ttern, gestaltet. Das soll zus√§tzlich die schwerkranken Personen stimulieren und Anreize zur Genesung schaffen. Aber auch auf die Bed√ľrfnisse des Pflegepersonals wurde mit Bedacht eingegangen. Neben der verbesserten √úberwachungssituation wurden beispielsweise auch ad√§quate Patientenhebevorrichtung installiert. Insgesamt stehen vier hochmoderne Intensivbetten zur Verf√ľgung.

© LKH Graz II

Ankommen und Zurechtfinden

Die Covid Ma√ünahmen haben gezeigt, dass Optimierungen im Ablauf des Ambulanzbereiches erforderlich sind. Deshalb wurden die Bereiche Onkologie und allgemeine pneumologische Ambulanz entflechtet. Das bringt f√ľr Patienten eine einfachere Orientierung und f√ľr das Personal optimierte Abl√§ufe mit sich. Patientinnen und Patienten befinden sich zumeist in einer Ausnahmesituation. Auf Basis dieses Grundgedankens wurden die Ambulanzbereiche g√§nzlich umgestaltet. Die Trennung der onkologischen von den allgemeinen pneumologischen Ambulanzbesuchern erfolgte sowohl geografisch als auch organisatorisch. Um diese Neuorganisation im t√§glichen Betrieb optimal umsetzen zu k√∂nnen, wurden die vorhandenen R√§umlichkeiten an die zeitgem√§√üen Erfordernisse angepasst. Onkologische Patienten werden in der Aufnahme empfangen. Im Warteraum bleiben sie, bis sie das Ergebnis der Blutuntersuchung erhalten und letztlich die Behandlung in eigenen, ebenfalls neu und optisch ansprechenden R√§umen bekommen.

Auf der gegen√ľberliegenden Gangseite werden die allgemeinen pneumologischen Ambulanz besucher in Empfang genommen und warten anschlie√üend im Wartebereich der zentralen Aufnahme. Auf Monitoren werden sie schlie√ülich zu den jeweiligen Behandlungsr√§umen geleitet. F√ľr das medizinische Personal wurden die Behandlungsr√§ume dahingehend adaptiert, dass sie unkompliziert ohne r√§umliche Trennung zwischen den Bereichen wechseln k√∂nnen. Besonderer Wert wurde auch auf die Neugestaltung der G√§nge und Zimmer gelegt. Der historische Rahmen wurde durch eine ansprechende, zeitgem√§√üe Ausgestaltung und Farbgebung aufgewertet. Dadurch sollen sich einerseits Patienten, andererseits auch Mitarbeiter an einem ansprechenden Arbeitsplatz wohlf√ľhlen.

Wertgeschätzte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Sowohl die Ambulanzen als auch die Intensivstation und weitere k√ľrzlich revitalisierte Bereiche sollen selbstverst√§ndlich helfen, den Erkrankten zu einer baldigen Genesung zu verhelfen. Aber auch auf das Mitarbeiterwohl wird im LKH II in Enzenbach gro√üer Wert gelegt. Wie bereits erw√§hnt, tragen einige Innovationen auch dazu bei, dem medizinischen und pflegerischen Personal bei der t√§glichen Abwicklung ihrer Arbeitsvorg√§nge erleichternd zu helfen. Au√üerdem wurden im Zuge des Umbaus auch neue Aufenthaltsbereiche sowie ein gem√ľtlicher Speiseraum geschaffen.

Willkommen im Festsaal

Bei den Umbauarbeiten stellte sich auch die Frage: Was macht ein PVC Boden im Festsaal des Jugendstil Geb√§udes? Der durch Stilmixe vergangener Jahrzehnte unansehnlich gewordene Festsaal erstrahlt nach seinem Umbau in neuem Licht. Dem unber√ľhrten Jugendstil Ambiente wurde nun mit gestalterischem Feingef√ľhl und einer modernen technischen Ausstattung ein neues Leben eingehaucht. Damit steht ein gro√üer Saal f√ľr verschiedene Veranstaltungen, Seminare, Fortbildungen und Vortr√§ge zur Verf√ľgung.

R√ľckfragehinweis

LKH Graz II,
Ing. Eva Peter, MBA, MSc (Stv. Betriebsdirektor, Leitung Technik)

Tel.: +43 (0)316 2191-2867
E-Mail: eva.peter@kages.at